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Viktoria Balensiefen: „Netzwerke nutze ich intuitiv!“

Viktoria Balensiefen, Autorin "Karriereturbo Headhunter"

Viktoria Balensiefen ist Unternehmerin und Personalberaterin. Rein berufsbedingt interessiert sie sich daher für die Karriere-Wege und Netzwerk-Strategien, die Menschen wählen und nutzen, um beruflich erfolgreich ihren Weg zu machen. Die Betriebswirtin (Schwerpunkte: Personal, Marketing) war zuvor in Konzernen langjährig weltweit als internationale Produkt- und Marketing-Managerin tätig, und gründete 2003 ihr eigenes Unternehmen ideale Agentur. Ihre Erfahrungen um „passende“ gute Strategien für die berufliche Entwicklung gibt sie als seither auch als Coach weiter.

Wie gehst du als Headhunterin ans Netzwerk heran? Brauchst du überhaupt ein Netzwerk?

Netzwerke nutze ich mittlerweile mehr oder weniger intuitiv und je nach Ziel bzw. Anlass. Gestartet habe ich das aktive und vor allem strategische Netzwerken mit Anfang 30 – jetzt nach über 10 Jahren ist es bei mir ein bisschen wie Autofahren geworden, ich denke kaum noch drüber nach.

In welchem Netzwerk engagierst du dich konkret? Also ein Online-Netzwerk oder ein Verband, Verein etc.?

Ich bin auf mehreren Ebenen aktiv: „Offline“ sind das zunächst Vereine wie Lions und BPW, bei denen ich aktives Mitglied bin und viele Menschen kenne. Dann kommen noch Netzwerk-Termine über z.B. die IHK und andere Bonner wirtschaftsnahe Institutionen. Hier nutze ich die Möglichkeit, mich zu spannenden Themen zu informieren und Menschen (wieder) zu treffen, die sich ähnlich interessieren. Online findest Du mich bei Xing, Facebook und LinkedIn.

Daneben gibt es noch einige nicht-institutionelle Netzwerk-Kontakte, zu denen ich eine freundschaftliche Verbindung pflege: telefonieren, mailen, sich treffen und austauschen …

Bitte verrate uns deinen persönlichen Netzwerk-Tipp!

„Netzwerk“ ist ein spröder Begriff, bei dem man schnell vergessen kann, dass ein Netzwerk immer aus Menschen besteht.

Ich mag es gerne persönlich und unterstütze daher die Menschen in meinem Netzwerk gerne, wenn ich es kann. Manchmal ist es ein Tipp für einen guten Steuerberater, manchmal ein Gedanke für die Positionierung des Anderen. Oder ich leite eine Anfrage für einen Auftrag, der nicht zu mir passt, an einen anderen Menschen weiter. Somit zahle ich auf die „Gefallens-Bank“ ein und weiß, dass die Zinsen schon irgendwann kommen (wenn auch vielleicht aus einer anderen Richtung). Wenn ein Netzwerk-Kontakt im Moment vielleicht nichts für mich tun kann, aber der Kontakt an sich gut bzw. interessant ist, ist mir das auch egal. Wenn mich ein Kontakt jedoch als Wissens- und Akquise-Plattform benutzen will, wenn er mich gefühlt „ausnimmt“, kappe ich die Verbindung sanft.

Netzwerk-Treffen sind für mich Arbeitszeit und kein Hobby. Das schlägt sich in der Vorbereitung, der Kleidung und vor allem meiner Haltung wieder – ich bin noch im Job, und nicht privat im Feierabend!

Buchtipp:

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Autor:

Ute Blindert ist chronisch neugierig und liebt die Themen Karriere, Netzwerken und digitaler Wandel. Darüber schreibt (u.a. "Per Netzwerk zum Job", Campus 2015) und spricht sie gern mit und vor Menschen. Wenn sie sportlich gut drauf ist, schwimmt sie an die 10 km in der Woche. Was ihr noch fehlt zum Glück: die perfekte Rollwende.

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