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BRIGITTE Job-Symposium. Eine Art Nachbericht.

Für (fast) alles ist gesorgt beim BRIGITTE Job-Symposium. Bild: Ute Blindert

Nachberichte sind ja immer etwas langweilig. Man schreibt auf, wen und was man alles gesehen und gehört hat, ist begeistert, lobt den tollen Ort und die inspirierenden Menschen. Genau das schwebte mir jetzt zum BRIGITTE Job-Symposium gerade nicht vor.

Die Veranstaltung war nämlich viel zu gut! Ich mache es uns einfach leicht und gebe Feedback anhand der drei Sätze:

  • Das hat mir gefallen!
  • Das wünsch ich mir!
  • Das nehme ich mit!

Das hat mir gefallen:

  • Das Programm: Diesem merkte man an jeder Ecke an, dass sich die Veranstalterinnen viele Gedanken zum Konzept und zu den Referentinnen gemacht haben. (Und das sage ich nicht nur, weil ich als eine der Referentinnen eingeladen war;-) Die Eröffnungsreden von Ursula von der Leyen, Bundesverteidigungsministerin, und Julia Jäkel, Vorsitzende der Gruner + Jahr Geschäftsleitung, waren kurzweilig – und ermutigend. Das anschließende Podium wies mit Thomas Sattelberger, Ex-Telekom-Personalvorstand und Verfechter der Quote, zwar einen der üblichen Verdächtigen auf, bot aber auch andere Einsichten, u.a. von René Mägli, der in seinem Unternehmen der einzige Mann ist und am liebsten nur mit Frauen arbeitet.

    Verteidigungsministerin Von der Leyer auf dem BRIGITTE Job-Symposium. Bild: Ute Blindert

    Verteidigungsministerin Von der Leyer auf dem BRIGITTE Job-Symposium. Bild: Ute Blindert

  • Die Podiumsdiskussion zur Gründung: Hier ist es den Organisatorinnen gelungen, zum einen mit Catharina Bruns (supercraft, „Frei sein statt frei haben. Mit den eigenen Ideen in die kreative berufliche Selbständigkeit„, Campus 2015) und Nadine Antic (GlobalFlow) zwei sehr unterschiedliche Gründerinnen aufs Podium zu holen. Außerdem zeigten Dr. Margarita Tchouvakhina, Vice President Knowledge Management der DEG, und Birgit Gebhardt, Trendforscherin und Beraterin zu „New Work Order“, Autorin des Buches „2037. Unser Alltag in der Zukunft„, mit ihrer Sicht aus der Zahlenwelt die Metaebene hinter vielen Schlagzeilen auf.
  • Die Workshops: Leider kann man ja immer nur an einem Workshop von drei parallel laufenden teilnehmen, einer war zudem mein eigener („Bewerbung 2.0 – Mit digitalen Netzwerken zum neuen Job„).
    Päckchen für den BRIGITTE-Workshop. Bild: Ute Blindert

    Päckchen für den BRIGITTE-Workshop. Bild: Ute Blindert

    Also habe ich Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg mit „Das ist eine gute Idee! – Vom Einfall zum smarten Geschäftsmodell“ verpasst. Und leider auch Dr. Eva Wlodarek mit „Mich übersieht keiner mehr – zehn Schritte zu positiver Ausstrahlung und sicherem Auftreten“ sowie Kixka Nebraska mit „Xing, Instagram und Co. – Mit Social Media im Netz erfolgreich sichtbar werden„.

    "Storytelling im Marketing", Maren Martschenko beim BRIGITTE Symposium. Bild: Ute Blindert

    „Storytelling im Marketing“, Maren Martschenko beim BRIGITTE Symposium. Bild: Ute Blindert

    Mitmachen konnte ich dann immerhin „Storytelling im Marketing – Der leichte Einstieg ins Business“ mit Maren Martschenko und „Ich will das, ich kann das. Wie schöpfe ich Persönlichkeit und Potenziale voll aus“ mit Carola Kleinschmidt und Anne Otto.

  • Die Location: Am ehemaligen Osthafen liegt die Eventlocation Spreespeicher, ein wunderbarer Ort für ein so ermutigendes Treffen, direkt an der Spree mit Blick auf die schöne X-Brücke – besser geht´s nicht. Wie das BRIGITTE-Team noch den Wettergott bestochen hat? Wer weiß, es war auf jeden Fall traumhaftes Sommerwetter – und das Ende September.

Das wünsche ich mir:

    • Social Media-Kompetenz von Seiten der BRIGITTE: Natürlich war mir von vornherein klar, dass hier nicht die gleichen Maßstäbe wie an eine Digitalkonferenz oder ein BarCamp angelegt werden konnten. Dass die Teilnehmerinnen eher nicht Twittern würden – geschenkt. Dass aber die BRIGITTE-Redaktion mit @brigitteonline praktisch unter dem Hashtag #BRIsymp nicht zu finden war – hmm?


Was sagt uns das über den auch von Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel beschworenen Digitalisierung?

Das nehme ich mit!

  • Tolle Eindrücke von einem super Tag: Natürlich ist so ein Tag immer ganz schön voll. Am Ende bleiben dann oft einzelne Menschen und Situationen hängen. So das Gespräch mit Dr. Eva Wlodarek am Ende des Tages beim Wein. Ich habe ihre Artikel in der BRIGITTE schon immer gern gelesen – und jetzt hat sich mich ermutigt, es endlich auch mit Videos zu versuchen!

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Autor:

Ute Blindert ist chronisch neugierig und liebt die Themen Karriere, Netzwerken und digitaler Wandel. Darüber schreibt (u.a. "Per Netzwerk zum Job", Campus 2015) und spricht sie gern mit und vor Menschen. Wenn sie sportlich gut drauf ist, schwimmt sie an die 10 km in der Woche. Was ihr noch fehlt zum Glück: die perfekte Rollwende.

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